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13.09.2018

Pressemitteilung AG Selbst Aktiv traf sich zur Veranstaltung "Kultur und Teilhabe" am 31.08.18 in Ingelheim am Rhein

Malu Dreyer: Selbst Aktiv wichtiger Impulsgeber bei Inklusion und Teilhabe

Am 31.08.2018 hatte die Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD zu einer Fachveranstaltung mit dem Thema „Kultur und Teilhabe“ nach Ingelheim am Rhein eingeladen.

Zahlreiche Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung, konnte doch Karl Finke, Bundesvorsitzender der AG Selbst Aktiv, mit Malu Dreyer, stellvertretende Vorsitzende der SPD und Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Ralf Claus, dem Oberbürgermeister von Ingelheim, Nina Klinkel, Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz sowie Mathias Rösch, Landesbehindertenbeauftragter in Rheinland-Pfalz ein hochrangiges Referententableau für die Teilnahme gewinnen. Zudem war mit Peter Schöbel, stellv. Bundesvorsitzender der AG SPD 60 plus, auch ein Vertreter anderer SPD-Arbeitsgemeinschaften vor Ort.

Karl Finke hob hervor - Politik braucht einen langen Atem. Er bedankte sich bei Malu Dreyer die die Initiative von Selbst Aktiv zu den Wahlrechtsausschüssen als Sozialministerin aufgegriffen und dann im Bundesrat als Initiative 4913 in den Bundespolitik eingebracht.

Jetzt steht das gemeinsame Ziel kurz vor der Umsetzung – Politik braucht einen langen Atem. Er bedankte sich besonders bei Anne Kleinschnieder, von der AG Selbst Aktiv in RLP und den Genoss*innen vor Ort, die diese Veranstaltung maßgeblich organisiert haben.

Malu Dreyer betonte die wichtige Rolle von SelbstAktiv. Die Arbeitsgemeinschaft gebe Menschen mit Behinderung eine wichtige Stimme in der SPD. SelbstAktiv entscheide mit, wenn es um die Verwirklichung umfassender Teilhabe am politischen Leben für alle geht, so Malu Dreyer.

Malu Dreyer lobte das Bundesteilhabegesetz als „Meilenstein“, der die konkrete Lebenssituation von Menschen mit Behinderung konkret verbessere. Gegenstand der gemeinsamen Arbeit sei es, das Bundesteilhabegesetz nun auf Bundesebene weiterzuentwickeln und die Verwirklichung auf Landesebene umzusetzen. Dies müsse jeweils im Dialog mit behinderten Menschen geschehen. Die Stärkung von Teilhabe und Inklusion sei ein zentraler Bestandteil der SPD und unterstreiche den Willen, alle Zielgruppen einzubeziehen, so Malu Dreyer.

Nach den Vorträgen ging es in die Praxis. Thomas Landini, Leiter der Stabsstelle „Inklusion in der Weiterbildung“ erläuterte wie in der Weiterbildung in Ingelheim Inklusion mitgedacht wird und stellte verschiedene Projekte vor.

Ebenfalls aus Ingelheim eingeladen waren Klaus Großmann und Lars Strömel, Rektor und Konrektor der Brüder-Grimm-Schule.

Die Brüder-Grimm-Schule sammelte in den letzten Jahren überregionale Aufmerksamkeit mit ihrem Konzept einer inklusiven Schule und erhielt für ihre Arbeit verschiedenste Auszeichnungen.

Unter anderem den Jakob-Muth-Preis 2014 für inklusive Schule und den Inklusiven Schulpreis 2016 in Rheinland-Pfalz. Seit 2001 ist die Brüder-Grimm-Schule eine Schwerpunktschule in der beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Grundschüler*innen Gemeinsam beschult werden.

Peter Schöbel, stellvertretender Bundesvorsitzender der AG SPD 60 plus, unterstrich die lange freundschaftliche Zusammenarbeit mit Selbst Aktiv und hob hier das gemeinsame Arbeitsfeld barrierefreier Standards in der Wohnungs- und Pflegepolitik hervor.

Anne Kleinschnieder, Landesvorsitzende der AG Selbst Aktiv in Rheinland-Pfalz, hob hervor, dass inklusive Kultur-, Bildungs-, Wohnungs- und Arbeitspolitik Fundamente einer inklusiven Gesellschaft sind.